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jetzt ausführliches PowerPoint downloaden (9mByte)Man gewinnt keine Superbike-WM, ohne die Fülle der Erkenntnisse in sein Flaggschiff einfließen zu lassen! Der WM-Titel 2008 mit Troy Bayliss war der klare Anlass zur Evolution der Ducati 1098 in die 1198. 1198 Obwohl äusserlich mit der 1098 identisch, ist die 1198 ein vollkommen neues Motorrad. Mit 170 PS aus dem Testastretta Evoluzione-Motor (bei einem Trockengewicht von 171kg) setzt sie alle Erkenntnisse aus der WM-Saison 2008 mit Troy Bayliss um. Motor Der neue Motor verdankt seine Auslegung genau den 106 x 67.9mm Bohrung x Hub, die auch das Werksmotorrad aufweisen. Die volumetrische Effizienz wurde durch eine Vergrößerung der Ventile um ca. 4% auf 43.5mm am Einlass und 35.5mm am Auslass. Die Ventile werden durch extrem reibungsarm gefertigte und ultrabelastbare Kipphebel mit "Super-Finish" betätigt, die radikalen Nockenprofilen folgen müssen, aus denen sich 10% mehr Ventilhub ergibt als beim Vorgängermotor. Fast schon ein mechanischer Grenzgang, der nur durch die Ducati-Desmodromik ermöglicht wird - mit Ventilfedern wäre dieses Layout nicht möglich. Auch die Einspritzkörper wurden angepasst, liefern 13.3% mehr Querschnitt und entsprechen damit genau jenen der 1098R (ebenfalls mit 1198ccm). Die speziellen 106mm-Rennkolben haben nur eine minimale Berührungsfläche mit den Zylinderlaufflächen, dank einem Patent, das in der MotoGP entwickelt wurde und auch bei hohen Drehzahlen zuverlässig arbeitet. Dank einer Vakuum-Gusstechnologie sind die Motorblöcke der 1198 die leichtesten jemals in Ducati Superbikes verwendeten - es wurden noch einmal unglaubliche 3kg eingespart, wozu auch die goldfarbenen Magnesium-Ventildeckel beitragen. Das Getriebe ist wie in der 'R' abgestimmt, mit superharten und nachbehandelten Stahlzahnrädern wie bei Ducati Corse verwendet. Die Auspuffanlage mit Durchmessern von 52-57mm hat eine Wandstärke von gerade einmal 0.8mm. Chassis Während die 1098R ein reines "Monoposto-Bike" ist, wurden 848 und 1198 als Bipostos mit Rennsportqualitäten designt, was sich natürlich auch im Rahmen niederschlägt. In Zusammenarbeit mit Ducati Corse wurden 34mm starke Hauptrohre mit nur 1.5mm Materialstärke verbaut. Das Ergebnis ist eine extrem steife Konstruktion, die trotzdem zu den leichtesten Ducati-Rahmen aller Zeiten zählt. Bei der 1198 sind die Rahmen "racingschwarz", bei der 1198S bronzefarben lackiert. 1198S Mit 170PS bei einem Trockengewicht von gerade einmal 169kg repräsentiert die 1198 S mehr als jedes andere Motorrad Superbike WM-Technologie im Serienbau: hochwertigstes Fahrwerk, superleichte Chassis-Komponenten und die im Rennsport entwickelte Traktionskontrolle, hier erstmals für den Straßenbetrieb adaptiert. Die exzellente, voll abstimmbare 43mm Öhlins-Gabel mit ihrer extrem friktionslosen Titaniumnitrid-Beschichtung reagiert nicht nur perfekt auf alle Unebenheiten im Asphalt. Eine ihrer herausragenden Fähigkeiten ist es, dem Fahrer feinste Rückmeldungen über die kleine Kontaktfläche zwischen Reifen und Straße zu geben, was dem Fahrer ein überragendes Kontrollgefühl ermöglicht. Auch das Heck ist mit einem voll abstimmbaren Öhlins-Dämpfer (mit Top-Out-Feder) ausgestattet, der sich in einer Einarm-Schwinge abstützt. Ein einstellbarer Lenkungsdämpfer rundet das Öhlins-Paket ab. Die 'S' setzt den Standard für leichtgewichtige Performance. Kritisch sind hier immer die ungefederten Massen, also Reifen, Felgen und Bremsen. Je leichter die Räder, desto geringer ihre Trägheit, desto leichter das Handling und ansatzloser die Beschleunigung und Beginn der Bremsphase. Die 1198S begegnet diesem Thema mit geschmiedeten Marchesini 7-Speichen-GP-Replica-Rädern, deren Einfluss auf das Handling unverkennbar ist, noch unterstützt von einem federleichten Carbon-Kotflügel vorne. Ducati Data Analysis (DDA) und Ducati Traction Control (DTC) sind bei der 1198S Standard. DDA erlaubt die "Nachlese" und Analyse gefahrener Runden oder Strecken. Die DTC Traktionskontrolle basiert auf Sensoren, die vor allem unter Beschleunigung die Umdrehungsgeschwindigkeiten von Vorder- und Hinterrad miteinander vergleichen und auf diese Weise sofort ein durchdrehendes Hinterrad entlarven und durch Reduktion der Motorleistung zur Traktion zurückführen können.
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