Ronald März dominiert Challenge in Misano
Gerade für eine sportliche Marke wie Ducati ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass alle in Verkauf und Support Beschäftigten wissen, wo beim Motorrad der Gasgriff sitzt und wie man ihn anständig öffnet. Daher ist es auch nicht unüblich, Ducati-Händlern auf der Rennstrecke zu begegnen.
Wenn aber der Importchef selbst zur 1098R greift und einen internationalen Achtungserfolg einfährt, so unterstreicht das die Glaubwürdigkeit des gesamten Ducati-Teams Österreich.
So geschehen beim WDW in Misano, bei dem es zum Shootout der nationalen Ducati Challenges kam. BLM-Eigner und somit Ducati Österreich-Boss Ronald März, der heuer auch erstmals die gesamte österreichische Challenge bestreitet, stellte sich mit einer bis auf Akrapovic-Anlage und Renngetriebe serienmäßigen 1098R der internationalen Challenge-Konkurrenz und dominierte bereits Training und Qualifying: trotz dem ersten Wiedersehen mit Misano seit 2003 und trotz dem "ersten Mal rechtsherum" holte er die Pole Position und bestätigte dies im Rennen mit einem Start-Ziel-Sieg.
Die Freude war groß, denn das Rennen war kein Honiglecken: "Misano ist eine schöne, aber schwierige Strecke. Im hinteren Teil der Strecke gibt es zwei nicht einsehbare 6.Gang-Kurven, für die es einigen Mut, Vertrauen und Training für die richtige Linie braucht. Typischerweise war meine schnellste Rennrunde um 3sec besser als die Pole-Zeit!"
Auch die anderen Challenge-Österreicher schlugen sich ganz hervorragend, wobei die "Professionellen" Ducati-Händler Franz Plassnik auf Platz 4 und BLM-Lagerleiter Gerd Olschnögger besondere Erwähnung verdienen. Aber auch Klaus Mantl, der rasende Hotelier aus Tirol auf dem Ex-Knobie-Bike und Mike Mayr auf Platz 3 sorgten für rot-weiss-roten Lorbeer.
Ergebnis "3D-Cup:"
1. Ronald März (Ducati 1098R)
2. Klaus Mantl (Ducati 1098R)
3. Mike Mayr (Ducati 1098)
4. Franz Plassnik (Ducati 848)
5. Reto Schindler (Ducati 1198S)
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10. Gerd Olschnögger (Ducati 999 R Xerox) |