Nicky Hayden "back at his roots"
Im Zuge des MotoGP in Indianapolis kehrte Ducati-Superstar Nicky Hayden für ein paar Showrunden zu seinen Wurzeln zurück und ritt den speziell aufgebauten Flattracker wie in den jungen Jahren seiner US-Karriere.
Bei diesem extremen Bahnsport prügeln die Fahrer ihre bärenstarken Maschinen mit bis zu 180 km/h um eine 1.6km (1 Meile) lange Ovalbahn - und das ohne Vorderbremse! Wie beim Speedway wird zum Einlenken in die Kurve das Motorrad einfach quer gestellt und gedriftet. Ein Eisenschuh auf dem Innenfuß ist dabei unerlässlich.
Diese Art von Rennen gibt nicht nur eine sehr spektakuläre Show ab, sondern stellt auch eine Meisterschule in Sachen Fahrzeugkontrolle dar, und viele amerikanische Grand Prix-Legenden haben in dieser harten Schule begonnen. So auch Nicky, der in Kentucky rund um die Farm seiner Eltern und später in den Dirt Track-Rennen des Mittelwestens sein Handwerk erlernte, bevor er in die US Superbike-Serie einstieg (und später zweifacher AMA-Superbike-Meister und 2005 MotoGP-Weltmeister wurde).
Anwesend bei dieser Show war auch Ducati-Präsident Gabriele Del Torchio, der diesen besonderen Moment nützte, um die Verlängerung von Nicky Hayden´s MotoGP-Vertrag um weitere 2 Jahre bekanntzugeben.
Die Dirt Track-Ducati (mit Hypermotard-Antrieb) ist eine Kreation von Nicky´s alten Freunden und Rivalen Larry Pegram und Joe Kopp von Lloyd Brothers Motorsports. Kopp hatte das Motorrad bereits im Mai in Victoria zum ersten Sieg eines Motorrads mit Serienmotor bei einem "Grand National Twins" Rennen seit 29 Jahren geführt.
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